Steuerliche Attraktivität einer denkmalgeschützten Immobilie

Der Staat hat ein starkes Interesse an der Wiederherstellung und Modernisierung von denkmalgeschützten Bauwerken. Deshalb hat er zwei Möglichkeiten geschaffen, dass Anleger durch steuerliche Vorteile animiert werden, solche Objekte anzuschaffen.

Für Kapitalanleger und Selbstnutzer gibt es unterschiedliche steuerliche Förderungen, die jedoch beide sehr attraktiv sind.

Selbstnutzer von Immobilien können bei der Anschaffung von „normalen Immobilien“ in der Regel keine steuerlichen Vorteile generieren. Anders verhält es sich mit dem Erwerb eines Baudenkmals.

Ein Baudenkmal erfüllt die Voraussetzungen für die Anerkennung als ein solches durch die Bescheinigung der nach Landesrecht zuständigen Behörde (untere Denkmalschutzbehörde).

Die Kosten für die Wiederherstellung und Modernisierung, die oftmals zwischen 50 und 70 Prozent des Kaufpreises liegen, können von Eigennutzern zu 90% als Sonderausgaben über einen Zeitraum von 10 Jahren geltend gemacht werden (§10f EStG).

Für Kapitalanleger, die das Baudenkmal vermieten möchten, können im Jahr der Herstellung und in den folgenden sieben Jahren jeweils bis zu 9% und in den folgenden vier Jahren jeweils bis zu 7% der Herstellkosten als Sonderabschreibung geltend gemacht werden.

Zusätzlich haben Kapitalanleger noch die Abschreibung auf die Altbausubstanz von 2% oder 2,5%, wenn das Baujahr des Baudenkmal vor 1925 liegt (§7i EStG).

Sprechen Sie uns an, die Investition in eine Denkmalschutz-Immobilie ist einer der letzten Möglichkeiten, Steuervorteile für den eigenen Vermögensaufbau zu nutzen.